Montag, 11. Januar 2010

Neue Songs

Am vergangenen Freitag haben sich Jerry, Phil und Giorgio Blue zum ersten Mal im neuen Jahr getroffen. McSidi konnte leider nicht kommen.

Auch wenn im Blog einen Monat lang kein neuer Eintrag geschrieben worden ist, waren die Wanted Men trotzdem aktiv. Phil hat ein paar neue Songs geschrieben, welche dann auch gespielt worden sind. Wir gehen davon aus, dass bei der nächsten Session der erste der neuen Songs als Demotake aufgenommen werden kann.

Leider wurde schon wieder Forever Young gespielt.

R.I.P.

Montag, 14. Dezember 2009

Universal Soldier

4. Dezember 2009: The Wanted Men bestätigen, dass Sie soeben eine Cover-Version von Universal Soldier aufgenommen haben...

Universal Soldier wurde 1965 durch Donovans Intepretation bekannt, ein Jahr früher erschien der Song auf dem Debüt der kanadischen Singer-Songwriterin Buffy Saint-Marie, die ihn auch geschrieben hat.

Freitag, 13. November 2009

Saturn Take 2

Philipp hat sich von Jerry's Gesang bei "Saturn" so fesseln lassen, dass er mit den Aufnahmen von letzter Woche noch mehr mache wollte. Mit der Gitarre in der Hand setzte er sich vor das Mischpult und hat noch ein bisschen damit herumgespielt. Herausgekommen ist ein Take, welches den Text und die Stimme etwas mehr betont als die Live-Aufnahme vom vergangenen Freitag. Welches Take auch immer besser gefällt, am Schluss ist es "just another fucking song".



Samstag, 7. November 2009

Berg / Saturn

Die Energie war gestern Abend sehr hoch im WRS. Der zweite Song der Trilogie, „Berg“ wurde zuerst eingespielt. Jedes Take klang besser als das vorhergehende. Hätte Philipp wohl nicht auch noch vorgehabt, „Saturn“ aufzunehmen, würden sie jetzt immer noch „Berg“ spielen…

Von „Saturn“, sparsamer instrumentiert als „Berg“, wurden lediglich ein paar Takes gespielt. Jerry hat sich in den Song hineingefühlt, als ob es sein eigener wäre. Nicht, dass er das bei „Berg“ und „Engel“ nicht auch schon gemacht hätte. Aber… dies hier ist das dritte Take!

Beide Songs sind live im Studio eingespielt, ohne Overdubs oder zusätzlichen Instrumenten.

Bloss eine Stimme und eine Gitarre.

Danke Dir.

Berg
(Text/Musik: Philipp Nyffenegger)

En steile Weg führt uf de Gipfel
S’Dach am Himmel isch iigstürtzt
D’Luft da obe die isch sehr dünn
Jede Atemzug fallt schwer
Jede Schritt bruucht überwindig
Das Füür vom Ehrgiitz löscht nie uus

De Pfad ufem Graht isch sehr schmahl
En falsche Tritt und ich stürze ab
Wie de Artischt ufem Trapez
Wo nume druf wartet, bis siin Partner
Ihn am Handglänk uufange tuet
Laufe ich ungsicheret am Abgrund

Nöcher a de Sterne
Nöcher bi de Engel
Nöcher bi de Familie
Nöcher am Himmel
Nöcher bi Dier

Wer fangt mich uuf, wenn ich abstürze tuen?
Wer tuet mich sichere, wenn ich keis Seil han?
Wer gitt mier de Muet, wenn ich Angscht han?
Wer gitt mier d’Chraft, wenn ich am Endi bin?
Wer holt mich us dere Wand,
wenn ich alleige nüme abe chum?

Ich bruuch en Engel wo mi rette tuet
Ich bruuch en Engel wo mier Muet gitt
Ich bruuch en Engel wo mich uufange tuet
Ich bruuch en Engel, wo mier Chraft gitt
Ich bruuch en Engel wo mier Wille gitt
Ich bruuche Dich!

Nimm mich i Diin Arm
I wett Dini Huut fühle
Ich wett mich a Dier hebe
Ich wett mit Dier flüüge
An en sichere Ort wo’s kei Gfahre gitt

Miin Brüeder, empfang mich mit emene Kuss
So vertrauensvoll wie das Baby
Wo geborge im Arm vo de Muetter liht
Und vo de Bruscht trinke tuet
Und kei Angsch het vo all dene Gfahre
Wo uf dere Wält luure tüend

Nöcher a de Sterne
Nöcher bi de Engel
Nöcher bi de Familie
Nöcher am Himmel
Nöcher bi Dier


Saturn
(Text/Musik: Philipp Nyffenegger)

Millione Liechtjahre vo da entfernt hangsch Du irgendwo im Weltall,
Verlore und Vergässe wie es Sandchorn am Strand vo Mexico.
Du schützisch Dich mit emene Ring us Vorsicht, obwohl Du keini Finde hesch
Niemert chunnt dure, niemert erreicht Dich, d’Distanz isch vill z’gross

Kein Mensch weiss, wie’s uf Dinnere Seel uusgseht
Kein Mensch kennt Diis Inneläbe
Kein Mensch, kein Mensch, niemert

Für die schwarze Jäger vom Seeletöter isch kei Entfernig z’wiit
Kei Muur isch z’höch zum aberisse und kein Grabe z’tüüf zum überquere

Sie findet Dich, sie findet Dich, sie findet Dich am Rand vom Universum
Sie jaget Dich, die schwarze Jäger sie hend kei Erbarme und kei Gnade

Kein Mensch weiss, wie’s uf Dinnere Seel uusgseht
Kein Mensch kennt Diis Inneläbe
Das isch Dini Chance lass Dich la fange
Tuen Dich nöd wehre, gege die schwarze Jäger

Wenn Du das Gsicht vom Tüüfel gsehsch, muesch nöd verschrecke, miis Chind
Wenn Du das Gsicht vom Tüüfel gsehsch, lass ihn a Dich an echo
Fürchte Dich nöd, er macht Dier nüt, alles was er will isch Dini Seel
Leg Dich näbet ihn ane, er will Dich fühle, öffne Dich und vertrau ihm

Lass ihn cho, lass ihn cho, lass ihn cho, lass ihn cho
Heb ihn fescht, heb mi fescht, heb ihn fescht
Heb mi fescht und stich ihm das Messer zmitzt is Herz und lass ihn verblüete

Freitag, 30. Oktober 2009

Trilogie

TWM haben sich bereits gestern abend im Studio getroffen (Happy Birthday...). Der Fokus lag ganz klar auf einem neuen Song, welcher Philipp vor ein paar Tagen geschrieben hat. "Berg", wie der Song heisst, ist die Fortsetzung von "Engel". Jerry wollte sich unbedingt in den Song hineinsingen und hineinfühlen, was ihm sehr gut gelungen ist. Es wurden ein paar hörenswerte Takes aufgenommen, welche man bei Besuchen im Studio durchaus abspielen kann, jedoch reichte es noch nicht für ein Demo um es hier zu veröffentlichen.

Philipp, momentan offenbar in einer kreativen Phase, hat am Schluss des Abends bereits den Text von der Fortsetzung von "Berg" auf den Tisch gelegt. Die Trilogie ist perfekt!

Beim Verlassen des Studios habe ich gestern Philipp gefragt, was diesen kreativen Schub ausgelöst hat. Er antwortete gelassen mit: "Emotionen, Manager, Emotionen. Hör Dir Engel an, hör Dir Berg an und lies den Text hier von Saturn". Er schmiss mir das Textblatt von Saturn vor die Füsse und verschwand in der Dunkelheit der Nacht.

Samstag, 24. Oktober 2009

Engel

Tod.

Leben.

Engel.

So unglaublich real. So verdammt nahe. So greifbar. So vertraut.
Philipp's neuster Song heisst Engel.


Engel
(Text/Musik: Philipp Nyffenegger)

Ich ligge uf em Fels vo de Wahrheit
Hinter mier isch die Bluemewiese
Vor mier de Abgrund i d’Höll
Früehner han ich kei Finde gha
Jetzt bin ich starr wie en tote Adler
Und stumm wie en Fisch wo Hunger het

Ich finde Dich im Himmel, Du lüüchtisch wie en Stern
Zum Griffe nöch und doch so wiit entfernt
Ich chan min Arm nöd nach Dier uustrecke
Wenn ich mich bewege stürze ich durab
Schick mier en Engel mit grosse Flügel
Schick mier en Engel mit grosse Flügel

Bridge

Alli Dinosaurier, die sind uusgstorbe
Alli Mammut sind au uusgstorbe
All mini Gfühl, die sind uusgstorbe
All mini Liebi isch au uusgstorbe

D’Iisziit isch verbii, ich wache uuf
Ich fühle d’Sunne i mim Gsicht
Ich ligge sanft i Dine Flügel
Ich chan mich bewege, ich wett Dich hebe
Aber ich fühle nüüt als Luft
Engel, die gitts gar nöd

Engel, die gitts.

Samstag, 3. Oktober 2009

Imene lange dunkle Chleid

Wie so oft ist es gestern Abend wieder einmal anders gekommen als geplant… Phil wollte eigentlich seinen neuen Song aufnehmen. Jerry und Phil spielten auch einige Takes davon, bevor McSidi und Giorgio Blue dazugestossen sind. Damit der Spass nicht verloren geht, spielten sie dazwischen auch andere Songs, unter anderem ihre neue Übersetzung von Long Black Veil, welcher schon von vielen Bands gecovert worden ist. Johnny Cash hat diesen Song bekannt gemacht. Just in diesem Moment kam Giorgio Blue in’s Studio und spielte mit. Natürlich wollte er den Song von Anfang an hören und so wurde er nochmals gespielt… und nochmals… und nochmals… McSidi hat schliesslich mit der Aufnahme begonnen und während der Song nochmals und nochmals gespielt wurde, wähnte er sich in einem langen dunklen Albtraum gefangen...

Imene lange dunkle Chleid

10 Jahr isch es här, in’re dunkle chalte Nacht
Sie händ öperem s’Läbe gno, mitte i de Stadt
Es paar Lüüt händs gseh, sie sind all sicher gsii
De Ma auf de Flucht, hät uusgseh wie ich

De Richter hät gfrögt, „Was ich Diis Alibi?“
Wänn Du nöd schuldig bisch, wirsch au nöd bestraft
I han keis Wort gseit, ha mi nüd verteidigt
Es isch d’Ehefrau gsi, vo mim beschte Fründ

Sie staht uf em Hügel, im’ne lange dunkle Chleid
Sie bsuecht mis Grab, wänns rägnet i de Nacht
Niemert weiss es, niemert gsehts
Niemert weiss es, nur i

Sie schreit nach vergältig, und d’Erlösig nöchet bald
Sie isch au det gsi, hät ihre Gfühl versteckt
Aber mängisch wänns chalt isch und rägnet i de Nacht
Im ne lange dunkle Chleid, liedet sie a mim Grab